Solarladeregler sind sehr günstig zu kaufen und es gibt die zwei Varianten, PWM und MPPT.
MPPT-Solarregler sind effizienter (bis 30% mehr Ertrag), da sie die maximale Leistung aus Modulen ziehen und höhere Spannungen in Ladestrom umwandeln, ideal für grosse Anlagen und Wohnmobile.
PWM-Regler sind günstiger, einfacher und eignen sich für kleine Systeme (z.B. Gartenhaus), arbeiten aber ineffizienter, da sie die Panelspannung auf das Batterieniveau drosseln
PWM Inbetriebnahme:
Immer zuerst die Batterie anschliessen. Das abgebildete Modell gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die Regler erkennen den Batterie-Typen und die Batteriespannung automatisch. Wenn gewünscht lassen sich die Parameter jedoch noch anpassen. Bitte beachten dass man nicht zu viele Panel's in Serie schaltet und die maximal zulässige Spannung nicht überschreitet, da sonst das Modul zerstört würde.
MPPT Inbetriebnahme:
Auch bei den MPPT-Modellen darf die zulässige Eingangsspannung nicht überschritten werden. Bei sonnigen Tagen am Winter geben die Panel's die höchste Spannung ab.
Die Ausgangsspannung des Panels wird mit einem DC/DC-Konverter der Batteriespannung angepasst. In der Regel kann somit die voll abgegebene Leistung vom Panel in die Batterie gespeichert werden.
Allgemein:
Grosse Verbraucher nie am Lastausgang des Reglers anschliessen sondern mit entsprechender Sicherung direkt an der Batterie anschliessen und wenn keine Batteriespannungsüberwachung im Verbraucher integriert ist, den Verbraucher mit einer separaten Schaltung abschalten, wenn die Batterie zu stark entladen ist, da die Batterie ansonsten schaden nimmt.
Datenblatt
Hier habe ich das Datenblatt in ein PDF-Dokument kopiert https://aspweb.ch/pdf/MPPT30A12-24V.pdf
Eigenverbrauch
Das Modul MPPT30A verbraucht im Tag ca 3Wh aus der Batterie. Eine Motorrad-Batterie 12V/8Ah hat ca 90Wh und ist also bei Bewölkung in einem Monat komplett entladen.